Satzung

Satzung der Arten­schutz-Allianz e.V.

Grün­dungssatzung vom 01.September 2016

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Vere­in führt den Namen Arten­schutz-Allianz.
  2. Er soll in das Vere­in­sreg­is­ter einge­tra­gen wer­den und führt danach den Zusatz e. V.
  3. Der Sitz des Vere­ins ist Ful­da.

§ 2 Zweck

  1. Der Vere­in ver­fol­gt auss­chließlich und unmit­tel­bar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­begün­stigte Zwecke“ der Abgabenord­nung (AO).
  2. Zweck des Vere­ins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschafts­pflege im Sinne des Bun­desnaturschutzge­set­zes und der Natur­schutz­gesetze der Län­der, des Umweltschutzes sowie der Entwicklungs­zusam­menarbeit.
  1. a) Der Satzungszweck wird ver­wirk­licht ins­beson­dere durch
  • Förderung der Arten­vielfalt im Zusam­men­hang mit der Erzeu­gung ökolo­gischer Pro­dukte in UNESCO-Biosphären­reser­vat­en und weit­eren, fest­gelegten Gebi­et­skulis­sen,
  • Ini­ti­ierung von Arten­schutz-Maß­nah­men und Arten-Mon­i­tor­ing in UNESCO-Biosphären­reser­vat­en und weit­eren fest­gelegten Gebi­et­skulis­sen,
  • Auf­bau und Pflege von Arten-Paten­schaften der Mit­glieder aus den Verwal­tungen der Bio­sphärenreservate, Naturschutzver­bän­den und Unternehmen.
  1. b) Förderungswürdi­ge Gebi­et­skulis­sen zur Ver­fol­gung dieser Satzungszwecke, über Biosphären­reser­vate hin­aus, beschließt die Mit­gliederver­samm­lung.
  1. Der Vere­in ist selb­st­los tätig; er ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke.
  2. Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur für die satzungsmäßi­gen Zwecke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glieder erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Vere­ins.
  3. Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.

§ 3 Mit­glied­schaft

  1. Mit­glied des Vere­ins kann jede natür­liche und juris­tis­che Per­son wer­den. Über die Auf­nahme entschei­det der Vor­stand nach schriftlichem Antrag, im Ein­vernehmen mit dem Kura­to­ri­um. Bei Min­derjährigen ist der Auf­nah­meantrag durch die geset­zlichen Vertreter zu stellen.
  2. Der Aus­tritt aus dem Vere­in ist jed­erzeit zum Ende eines Kalen­der­jahres zuläs­sig. Er muss schriftlich gegenüber dem Vor­stand erk­lärt wer­den.
  3. Ein Mit­glied kann aus dem Vere­in aus­geschlossen wer­den, wenn sein Ver­hal­ten in grober Weise gegen die Inter­essen des Vere­ins ver­stößt. Über den Auss­chluss entschei­det die Mit­gliederver­samm­lung.
  4. Die Mit­glied­schaft endet mit dem Tod des Mit­glieds; bei juris­tis­chen Per­so­n­en mit deren Erlöschen.
  5. Das aus­ge­tretene oder aus­geschlossene Mit­glied hat keinen Anspruch gegen­über dem Vere­insver­mö­gen.
  6. Die Mit­glieder haben Mit­glieds­beiträge zu leis­ten. Die Höhe und Fäl­ligkeit der Mit­glieds­beiträge wird durch die Mit­gliederver­samm­lung fest­ge­set­zt.

§ 4 Vor­stand

  1. Der Gesamtvor­stand des Vere­ins beste­ht aus dem ersten Vor­sitzen­den, dem zweit­en Vor­sitzen­den sowie bis zu drei weit­eren Mit­gliedern.
  2. Der vertre­tungs­berechtigte Vor­stand im Sinne des § 26 BGB beste­ht aus dem ersten Vor­sitzen­den und dem zweit­en Vor­sitzen­den. Jed­er von ihnen ver­tritt den Vere­in ein­zeln.
  3. Der Vor­stand wird von der Mit­gliederver­samm­lung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; jedes Vor­standsmit­glied bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfol­gt ist. Neue Mit­glieder und Beisitzer kön­nen für eine laufende Amt­szeit des Vor­stands nachgewählt wer­den.
  4. Der erste und zweite Vor­sitzende wer­den von Beschränkun­gen des § 181 BGB befre­it, d.h. ihnen wird erlaubt, Rechts­geschäfte mit durch sie in ander­er Funk­tion vertrete­nen Kör­per­schaften zu täti­gen. Ver­tritt ein Vor­stand in solchen Fällen andere Kör­per­schaften, ist ein Ver­trag für den Vere­in vom jew­eils anderen Vor­standsvor­sitzen­den zu unter­schreiben. Darüber hin­aus sind solche Rechts­geschäfte dem Vor­sitzen­den des Kura­to­ri­ums zur Genehmi­gung vorzule­gen, der entsprechende Verträge mit unter­schreibt.
  5. Der Vor­stand regelt die Entwick­lung und Nutzung des Vereins­zeichens. Das Vere­in­sze­ichen wird jew­eils durch die Bil­li­gung durch die bei­den Vor­sitzen­den des Kura­to­ri­ums gültig und die Mit­glieder­schaft darüber informiert.
  6. Der Vor­stand trifft Regelun­gen und schließt Verträge zur Nutzung des Vere­ins-zeichens und die Ein­nahme von Mit­teln daraus. Zur Grunde liegende Regelun­gen wer­den jew­eils vom Vor­stand den Vor­sitzen­den des Kura­to­ri­ums zur Bewil­li­gung vorgelegt.

§ 5 Mit­gliederver­samm­lung

  1. Die ordentliche Mit­gliederver­samm­lung find­et ein­mal jährlich statt. Außer­dem muss eine Mit­gliederver­samm­lung ein­berufen wer­den, wenn das Inter­esse des Vere­ins es erfordert, wenn das Kura­to­ri­ums oder wenn min­destens 1/10 der Mit­glieder die Ein­beru­fung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe ver­langt.
  2. Jede Mit­gliederver­samm­lung ist vom Vor­stand schriftlich oder in Textform per E-Mail unter Ein­hal­tung ein­er Ein­ladungs­frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tage­sor­d­nung einzu­berufen.
  3. Kurzfristige Anträge sind möglich, sofern ein Antrag auf Behand­lung über 50% der Stim­men der anwe­senden stimm­berechtigten Mit­glieder erhält.
  4. Ver­samm­lungsleit­er ist der 1. Vor­sitzende und im Falle sein­er Ver­hin­derung der 2. Vor­sitzende. Soll­ten bei­de nicht anwe­send sein, wird ein Ver­samm­lungsleit­er von der Mit­gliederver­samm­lung gewählt.
  5. Die Mit­gliederver­samm­lung kann dem Vor­stand und dem Kura­to­ri­um aus ihrer Mitte bera­tende Beisitzer zu wählen.
  6. Die Mit­gliederver­samm­lung bes­timmt aus ihrer Mitte durch Wahl zwei Kassen-prüfer für die gültige Wahlpe­ri­ode des Vor­standes. Eine Nach­wahl für die laufende Amtspe­ri­ode ist möglich.
  7. Jede ord­nungs­gemäß ein­berufene Mit­gliederver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschiene­nen Mit­glieder beschlussfähig.
  8. Die Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung wer­den mit ein­fach­er Mehrheit der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vere­in­szwecks ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men erforder­lich.
  9. Über die Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung ist ein Pro­tokoll aufzunehmen, das vom Ver­samm­lungsleit­er und einem Schrift­führer zu unter­schreiben ist.
  10. Die Mit­gliederver­samm­lung beschließt förder­würdi­ge Gebi­et­skulis­sen im Sinne der Satzungszwecke.
  11. Eine Entschei­dung der Mit­glieder­schaft in Sach­fra­gen kann vom Vor­stand auch per Email-Umfrage – mit min­destens 14-tägiger Frist – durchge­führt wer­den, sofern nicht einzelne Mit­glieder eine geheime Abstim­mung ver­lan­gen. Bei ein­er Online-Umfrage muss ein Antrag 50% der stimm­berechtigten Mit­glieder auf sich vere­inen, um angenom­men zu wer­den.

§ 6 Kura­to­ri­um

  1. Das Kura­to­ri­um berät und unter­stützt den Vor­stand. Das Kura­to­ri­um beste­ht aus bis zu sieben Mit­gliedern und wählt aus sein­er Mitte einen ersten und zweit­en Vor­sitzen­den.
  2. Die Amt­szeit des Kura­to­ri­ums beträgt drei Jahre. Eine Nach­wahl einzel­ner Mit­glieder während ein­er laufend­en Amt­szeit ist möglich. Wieder­wahl ist möglich.
  3. Die Arbeit und Zusam­me­nar­beit von Vor­stand und Kura­to­ri­um regelt eine Geschäfts­ord­nung. Diese zu erstellen und zu pfle­gen obliegt dem Vor­stand, sie wird mit Bil­li­gung durch die Vor­sitzen­den von Vor­stand und Kura­to­ri­um gültig. Auf Antrag kann die Mit­gliederver­samm­lung die Änderung dieser Geschäft­sor­d­nung ver­lan­gen.

§ 7 Auflö­sung, Anfall des Vere­insver­mö­gens

  1. Zur Auflö­sung des Vere­ins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men erforder­lich.
  2. Bei Auflö­sung oder Aufhe­bung des Vere­ins oder bei Weg­fall steuer­begün­stigter Zwecke fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an
  • a) die Michael-Suc­cow-Stiftung, die es unmit­tel­bar und auss­chließlich für gemein­nützige Zwecke zu ver­wen­den hat,

oder

  • b) eine juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder eine andere steuer­begün­stigte Kör­per­schaft zwecks Ver­wen­dung für den Arten­schutz.

 

Berlin, 1. Sep­tem­ber 2016

Beschluss der Satzung zur Vere­ins­grün­dung durch die Grün­dungsmit­glieder.