Mon­i­tor­ing

Mon­i­tor­ing als Grund­lage der Zeichen­nutzung

Die Arten­schutz-Allianz e.V. unter­stützt Unternehmen und andere Mit­glieder durch die Möglichkeit der Nutzung ihres Vere­in­sze­ichens im Mar­ket­ing für im Sinne der Satzung erzeugte Pro­duk­te, d.h. für ökol­o­gis­che Pro­duk­te „mit nachgewiesen­em Arten­schutz“, aus den Regio­nen der deutschen UNESCO-Biosphären­reser­vate.

Dazu müssen die Antrag­steller nach­weisen, dass die Erzeu­gung ihrer Pro­duk­te mit der Erhal­tung oder der Förderung schützenswert­er Tier- und Pflanzenarten verbun­den sind. Als Nach­weis gilt ein fest­gestelltes regelmäßiges Vorkom­men sel­tener oder schützenswert­er Arten auf den oder im unmit­tel­baren Umfeld der Erzeu­gungs­flächen der Haup­trohstoffe von Pro­duk­ten, in den genan­nten Kulis­sen.

Abbil­dung: Schema des Ablaufs der Mon­i­tor­ing-Prü­fung

Anforderun­gen an Mon­i­tor­ing-Sys­tem

Die Meth­o­d­en und Ergeb­nisse sol­cher Erhe­bun­gen (des Mon­i­tor­ings) müssen dem Vere­in zur Prü­fung vorgelegt wer­den. Den Ver­lauf der Prü­fung sowie die Zeichen­vergabe regelt die Zeichen­nutzung­sor­d­nung des Vere­ins. Anträge auf Zeichen­nut­zung müssen jährlich wieder­holt und mit Mon­i­toringergeb­nis­sen belegt wer­den.

Das Kura­to­ri­um prüft die vorgelegten Unter­la­gen auch auf die fach­liche Basis der Erhe­bung sowie den wissenschaft­lichen Hin­ter­grund und ihre Aus­sagekraft. Die Meth­o­d­en des Mon­i­tor­ings müssen auf naturschutz­fach­lichen Stan­dards beru­hen, soll sich nicht zu weit von diesen ent­fer­nen und wis­senschaftlich fundiert erar­beit­et sein. Die Auswahl der zu erfassenden Arten(-gruppen) muss begrün­det wer­den. Die Mon­i­tor­er sollen ein fach­lich­es Experten­wis­sen aufweisen und mit der Bes­tim­mung von Spezies der entsprechen­den Arten­grup­pen ver­traut sein. Die Ergeb­nisse des Mon­i­tor­ings müssen auf Basis der Erhe­bun­gen der Monito­rer zusam­mengestellt und von diesen nachvol­lziehbar doku­men­tiert wer­den.

Teil des Mon­i­tor­ings soll­ten auch Empfehlun­gen, noch bess­er konkrete Pla­nun­gen für weit­ere Arten­schutz-Maß­nah­men auf oder mit den Erzeuger­be­trieben sein. Diese beziehen sich in der Regel auf konkrete Mon­i­tor­ing-Arten. In Ausnah­me­fäl­len kön­nen auch Aktiv­itäten zur Habi­tatverbesserung poten­ziell vorkom­men­der, zur Ansied­lung erwün­schter Arten geplant, durchge­führt und anerkan­nt wer­den.

Ein Mon­i­tor­ingsys­tem set­zt sich damit aus ein­er Mon­i­tor­ing-Meth­ode, jährlichen Ergeb­nis­sen sowie ein­er auf diesen auf­bauen­den Arten­schutzs­trate­gie zusam­men.

Im Ergeb­nis wird das Mon­i­tor­ing eines Antragsstellers bzw. Zeichen­nutzers als Gesamt­sys­tem durch die Arten­schutz-Allianz e.V. geprüft sowie ggf. anerkan­nt.

Die Zeichen­nutzungssatzung kann beim Vere­insvor­stand ange­fordert wer­den.